Freitag, 19. April 2013

Social Media Monitoring Tools von kostenlos bis exklusiv...

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Social Communities mittlerweile eine Einflußgröße besitzen, der man sich nicht entziehen kann. Entsprechend werden Strategien entwickelt, wie man Social Media nutzt und in PR und Marketing integriert. Am Anfang steht dabei die Suche nach dem richtigen Social Media Monitoring Tool. Doch der Markt ist unübersichtlich und intransparent.

Die Bandbreite im Social Media Monitoring reicht von kostenlos bis exklusiv. Wer sich die Mühe macht, kann sich aus zahlreichen kostenlosen Tools und Widgets ein - wenn auch sehr eingeschränktes - Bild zusammensetzen, was im Social Web passiert. Wer es genauer wissen möchte, nutzt professionelle Social Media Monitoring Tools. Auch hier ist die Auswahl groß.

Bei der Wahl eines Anbieters sollte man zunächst überlegen, ob man sich für eine reine Softwarelösung, die selbst konfiguriert werden muss, oder für einen Full-Service entscheidet, bei dem für Recherche, Monitoring und Analyse ein Team erfahrener Social-Media-Analysten involviert ist. Vorteile der letzteren Lösung sind die höhere Trefferqualität und Zuverlässigkeit z.B. für die Krisenfrüherkennung. Allerdings muss man für den Full-Service auch höhere Kosten kalkulieren. Bei den günstigeren, reinen Softwarelösungen sind die eigenen Personalkosten, die durch die Konfiguration und Bedienung entstehen, nicht unterschätzen. Solche Tools sind im Endeffekt immer nur so gut wie der Mitarbeiter, der sie bedient.

Weitere Kriterien sind der Umfang der beobachteten Quellen, Sprachräume, Länder, das Dashboard, auf dem die wichtigsten Informationen zusammengefasst werden, Archivierung, Ausweertungsmöglichkeiten innerhalb der gefundenen Daten, Zugang zu den Original-Quellen etc.

Von zentraler Bedeutung, aber ein im Vorfeld schwer zu beurteilender Punkt, ist die Qualität der gefundenen Treffer. Das ist vor allem für generische Marken- und Produktnamen wichtig. Je unspezifischer eine Marke ist, desto größer ist die Zahl der irrelevanten Treffer, dem sogenannten Spam. Plakative Beispiele dafür sind die Automarke „Smart“, der Versandhändler „Otto“ oder die Parfümerie „Douglas“. Alle drei Markennamen sind ungeschützte Begriffe und liefern Unmengen an irrelevanten Treffern. Die Kunst des Monitorings besteht darin, trotz der Masse an Treffern nur die relevanten zu erkennen.

Zum Thema Monitoring-Qualität gehört auch die Sentiment-Analyse, die fehlerfreie Erkennung von positiven und negativen Äußerungen. Reine Software-Analysen liefern bislang keine zuverlässigen Bewertungen, auch wenn dies immer wieder behauptet wird. Hier ist der Einsatz von  Social-Media-Analysten nach wie vor unverzichtbar.

Geschwindigkeit ist neben Qualität und Umfang ein entscheidender Faktor. Neue Veröffentlichungen im Internet sollten möglichst zeitnah mit einer Toleranz von maximal zwei bis vier Stunden identifiziert und analysiert werden.

Schliesslich stellt sich die Frage nach dem Reporting und damit der integrationsfähgkeit in den organisatorischen Arbeitsablauf. Denn schliesslich gibt ein aussagekräftiges Reporting einen schnellen Überblick und hilft dabei, schnelle Entschedungen fällen zu können. Deshalb sollte von vornherein festgelegt werden, welche Kennzahlen enthalten sein müssen und ob beispielsweise eine Management-Summary möglich ist.

Das bc.lab Social Media Monitoring bietet neben den oben genannten Punkten folgende Features:
  1. Inhaltliche Analysen
    Im Fokus des bc.lab Social Media Monitoring stehen die Inhalte der Diskussionen: "was" wird gesagt, "welche" Argumente kursieren, "welche" Themen werden diskutiert.
  2. Ergebnis-Qualität
    Das Zusammenspiel von eigener Monitoring-Technologie und einem Team aus Social Media Analysten sorgt bei uns seit jeher für nahezu fehlerfreie Treffer, Kategorisierung und Sentimentanalyse.
  3. Frühwarnsystem krisen.radar
    Durch die standardmäßige Integration von Monitoring-Technologie und Social Media Analysten sind wir in der Lage auch schwache Signale zu identifizieren. Das Frühwarnsystem krisen.radar hat sich bereits vielfach in der Praxis bewährt und Krisen verhindert bzw. in ihre verheerenden Wirkungen deutlich reduzieren können.
  4. Dynamisches Monitoring
    Das Suchprofil des Monitoring beschränkt sich nicht auf statische Keywordlisten, sondern bezieht auch bereichsübergreifende und angrenzende Themenfelder ein.So lassen sich auch neue und bisher nicht bekannte Themen identifizieren.