Montag, 18. August 2014

Wie man Influencer mit Social Media Monitoring erkennt

Im Social Web sind zwar alle gleich, es gibt aber wie im richtigen Leben bedeutendere und weniger bedeutsame User. Erstere sind die sogenannten Influencer. Wenn Sie sich zu einem Thema äußern hat das Gewicht in der Community. Influencer haben nicht nur eine große Leserschaft, sie prägen auch Meinungen und stellen ihren Standpunkt zur Diskussion.

Für Unternehmen sind die Influencer vor allem dann von Bedeutung, wenn sie aktiv mit ihrer Community kommunizieren möchten - oder im Krisenfall müssen. Denn mit jedem kann man nicht sprechen. Eine fokussierung auf die Top Influencer ist der effektivste Weg den Kontakt zu Kunden, Stakeholdern oder Kritikern aufzubauen und zu pflegen.

Doch wie identifiziert man die Influencer seiner Zielgruppe oder Community?

Der Weg zu einer Top 10, Top 50 oder Top 100 Liste sollte drei Kernfragen berücksichtigen: Erstens die rechnerische Reichweite, zweitens die Vernetzung und drittens die inhaltliche Ausrichtung und Qualität.
Ersteres lässt sich im bc.lab monitor bequem durch Parameter messen, die die Reichweite und Auffindbarkeit einer Website oder eines Users im Netz widerspiegeln. Dazu gehören z.B. der Google Pagerank, die Backlinks, Alexa-Rank oder Follower, Anzahl und Frequenz der Tweets, Likes, Kommentare, Views und viele weitere Messgrößen, aus denen bc.lab einen Influence-Rank errechnet. Er hat in erster Linie die Aufgabe die "Sichtbarkeit" einer Website zu ermitteln. Durch die Google-Brille gesprochen also, wie weit oben steht die Website, der Blog oder der Tweet in den Suchergebnissen.
Social Media Monitoring Influencer Ranking
Zweitens die Vernetzung: Ein guter Indikator für ein echtes Influencer-Schwergewicht ist auch die Vernetzung seiner Accounts auf verschiedenen Social Media Plattformen. Ist ein User auf nur einer Plattform aktiv oder verbreitet er seine Botschaften breitgefächert über alle Netzwerke? Je breiter die Streuung, desto höher die Reichweite und damit auch der Einfluß seiner Botschaften.

Drittens die Inhaltliche Ausrichtung und Qualität: Denn auch beispielsweise Tweets mit einer risiegen Reichweite können inhaltlich zu den ganz mageren gehören, die so genannten Spam-Accounts. Sie posten automatisiert nahezu im Sekundentakt sinnlose Nachrichten und bauen im Laufe der Zeit oft erstaunliche Follower-zahlen auf. Gleiches gilt für Spam-Blogs oder -Foren. Die Qualität der Beiträge lässt sich nicht fehlerfrei durch Social Media Monitoring-Tools beurteilen. Hier ist der manuelle Weg der schnellste. Es müssen Social Media Analysten ans Werk, die die Postings der reichweitenstarken User, Websites, Foren, Blogs etc. auf ihre inhaltliche fokussierung und die Qualität der Beiträge bewerten.

Hat man diese drei Punkte erledigt, ist man in der Lage seine Kommunikation im Social Web effizient zu gestalten, indem man den Kontakt zu seinen Top Influencern aufbaut und pflegt.
Mehr Infos zum Thema gibt es in der  Blogparade zum Thema Influencer von MonitoringMatcher www.monitoringmatcher.de